Brennholz gilt als eine der besten Möglichkeiten, um in der kalten Jahreszeit wohlige Wärme zu erzeugen. Doch selbst bestens vorbereitetes Holz kann durch unsichtbare Faktoren unbrauchbar werden. Während viele Menschen sich auf Feuchtigkeit und Schimmel konzentrieren, liegt das eigentliche Problem oft woanders. In vielen Fällen sind fehlerhafte Lagerungs- und Trocknungsmethoden schuld. Wissen über die korrekte Holzlagerung und Holztrocknung kann entscheidend singen, damit das Brennholz seinen vollen Wert erhält und jederzeit für ein heißes Feuer sorgt.
Die unsichtbaren Fehler bei der Brennholzlagerung
Ein häufiger Fehler ist es, Brennholz in geschlossenen, feuchten Räumen zu lagern, die den Luftaustausch verhindern. Dies führt dazu, dass das Holz auch nach längerer Lagerung hinter verschlossenen Türen feucht bleibt. Optimal hingegen ist es, das Holz an einem trockenen, luftdurchlässigen Ort zu lagern. Eine südwärts gerichtete Wand ist ideal, um von der Sonne zu profitieren. Außerdem sollte das Holz nicht direkt auf dem Boden liegen, um Kontakt mit Feuchtigkeit zu vermeiden.
Praktische Tipps zur perfekten Holzlagerung
- Holz immer mit ausreichendem Abstand zum Boden lagern, z.B. auf Paletten.
- Die Stapel sollten offen sein, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.
- Vermeiden Sie das Decken mit Plastiktüten; nutzen Sie stattdessen überdachte, aber atmungsaktive Abdeckungen.
- Regelmäßige Kontrollen auf Schimmelbildung können frühzeitig Probleme erkennen und beheben.
Wie der Schimmel entsteht und wie man ihn vermeidet
Schimmel ist oft ein Ergebnis von zu hoher Feuchtigkeit im Holz, das durch falsche Lagerung bedingt ist. Ein ideales Milieu für Schimmelbildung umfasst nicht nur feuchte Bedingungen, sondern auch stagnierende Luft. Somit ist der Schlüssel zur Vermeidung von Schimmel das richtige Stapeln des Holzes, um die Luft zirkulieren zu lassen.
Lernen Sie die häufigsten Ursachen kennen:
- Zu hohe Feuchtigkeit im Holz, oft direkt nach dem Fällen.
- Von Nährstoffen, die in frischem Holz reichlich vorhanden sind, profitieren die Pilze.
- Stehende Luft, die durch unsachgemäße Lagerung verursacht wird.
Gesundheitliche Aspekte der Schimmelbildung
Trotz der negativen Auswirkungen von Schimmel auf die Holzqualität ist er nicht immer gesundheitsschädlich für gesunde Menschen. Allergiker und Personen mit Atemwegserkrankungen sollten jedoch vorsichtig sein. Beim Umgang mit schimmeligem Holz empfiehlt es sich, einen Mundschutz zu tragen, um das Einatmen von Schimmelsporen zu verhindern.
Wenn das Holz nicht mehr brauchbar ist
Ein stark befallenes Holz zeigt neben sichtbarem Schimmel auch einen deutlich reduzierten Brennwert. In solchen Fällen ist es besser, sich von dem Holz zu trennen, bevor es zur Gefährdung der Gesundheit oder zur verringerte Heizleistung führt. Holz, das über längere Zeit feucht bleibt, verrottet und wird unbrauchbar.
Fazit: Bewusstsein über die richtige Holztrocknung und Holzlagerung bildet die Grundlage für die Nutzung von Brennholz in Höchstform. Schimmel ist ein Indikator dafür, dass die Bedingungen nicht optimal sind. Mit den richtigen Tipps lässt sich dieses Problem jedoch erfolgreich vermeiden und beheben, sodass ein wärmendes Feuer auch wirklich einen positiven Effekt bietet.



