Ein Heizungsexperte verrät, warum dein Brennholz monatelang lagert und trotzdem unbrauchbar wird

ein heizungsexperte erklärt, warum brennholz trotz monatelanger lagerung unbrauchbar wird und wie man es richtig lagert, um optimale heizleistung zu gewährleisten.

In der kalten Jahreszeit ist die Wärmequelle durch das knisternde Kaminfeuer für viele unverzichtbar. Doch wie oft kommt es vor, dass das gelagerte Brennholz trotz monatelanger Lagerung nicht wie gewünscht brennt? Die trügerische Illusion von trockenem Holz kann zu Frustration führen. Ein Heizungsexperte klärt auf, warum selbst gut aussehendes Holz unbrauchbar werden kann, wenn nicht auf die richtigen Lagerbedingungen geachtet wird. Entdecken Sie die geheimen Faktoren, die die Holzqualität beeinflussen und so die Wärmeeffizienz senken.

Die Rolle der Feuchtigkeit bei der Holzlagerung

Feuchtigkeit ist der heimliche Feind jedes Kaminbesitzers. Selbst wenn Brennholz oberflächlich trocken erscheint, kann es in den inneren Fasern noch viel Wasser gebunden haben. Das Holz könnte bis zur Hälfte seines Gewichts in Wasser mit sich tragen, das erst beim Verbrennen verdampft werden muss. Dies geschieht häufig, wenn das Holz in nicht optimal belüfteten oder feuchten Umgebungen gelagert wird.

Indikatoren für unbrauchbares Holz

Ein schwaches Zischen während des Verbrennens oder eine harte, rußige Flamme sind klare Hinweise auf Feuchtigkeitsprobleme. Diese Symptome wirken sich nicht nur auf die Effizienz der Heizung aus, sondern können auch die Bildung von Schimmel begünstigen. Wenn das Holz über längere Zeit zu feucht bleibt, wird der Heizwert stark beeinträchtigt.

Optimale Lagerbedingungen für Brennholz

Für eine effiziente Holzlagerung sind folgende Punkte zu beachten:

  • Belüftung: Stellen Sie sicher, dass das Holz in einem gut belüfteten Bereich gelagert wird.
  • Trockenheit: Lagern Sie das Holz an einem trockenen Ort, um die Ansammlung von Feuchtigkeit zu verhindern.
  • Abdeckung: Schützen Sie das Holz bei langen Regenzeiten, um den Kontakt mit Wasser zu minimieren.
  • Dicke der Scheite: Kleinere Holzscheite trocknen schneller als dickere; achten Sie darauf, welche Größen Sie lagern.

Langfristige Lagerstrategie für Brennholz

Um die Qualität zu gewährleisten, sollte Brennholz nicht länger als drei Jahre gelagert werden, es sei denn, es ist speziell getrocknet. Ein sogenanntes „kammergetrocknetes“ Holz könnte die ideale Lösung sein, wenn man die richtige Quelle findet. Die Kosten für die Beschaffung von gut getrocknetem Holz können sich jedoch langfristig durch geringere Heizkosten rentieren.

Fehler, die vermieden werden sollten

Wenn es geht, sollten die häufigsten Fehler bei der Holzlagerung unbedingt vermieden werden:

  • Die Lagerung in geschlossenen, feuchten Räumen.
  • Unzureichende Belüftung des Holzlagers.
  • Unzureichende Trocknungszeit vor der Lagerung.
  • Die Verwendung von frischem, unverarbeitetem Holz als Brennstoff.

Indem diese Punkte beachtet werden, kann sichergestellt werden, dass das gelagerte Brennholz nicht nur schön aussieht, sondern auch die insgesamt gewünschte Wärmeeffizienz bietet.

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